Man kann nichts mehr 100%-ig planen

Es ist schon ein Jahr her, dass Corona in unser Leben geplatzt und es auf den Kopf gestellt hat. Wir mussten uns und an Abstand, Masken und immer wieder Lockdown gewöhnen müssen. Wenn wir an 2020 zurückdenken, denken wir oft an ein graues, tristes Jahr. Wir haben uns auf die Suche nach den Lichtblicken in dieser Zeit gemacht und mal bei den Besucher:innen nachgefragt. Heute machen wir weiter mit dem Artikel von Aga aus Polen.

Was sind die 3 positiven Dinge, die dir in letzter Zeit/ im letzten Jahr passiert sind?
Eine sehr schwierige Frage. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir im Jahr 2020, trotz der Pandemie-Zeit, viele positiven Dinge passiert sind. Ich bin in eine neue Wohnung mit meinem Freund gezogen und konnte mit ihm diese auch in aller Ruhe einrichten (und richte diese auch bis heute noch ein). Ich habe meinen gewünschten Masterstudiengangplatz im Bereich der Interkulturellen Kommunikation bekommen, was auch mit neuen beruflichen Herausforderungen verknüpft war. Das Schönste war aber, dass ich meinen 25. Geburtstag mit meinen Eltern und meiner Schwester zuhause in Polen feiern konnte. Nach über 9 Monaten konnte ich sie endlich besuchen – Das hat mir viel Energie gegeben!

Was hast du in den letzten Monaten Neues gelernt?
Man kann nichts mehr 100%-ig planen (Aga lacht). Ich bin ein Mensch, der sehr gerne plant.  Deshalb hat mir die Pandemie in dieser Hinsicht einen sehr guten “Unterricht” gegeben.

Ansonsten habe ich viel für meine Englischprüfung gemacht und momentan lerne ich jeden Tag sehr viele neue Sachen sowohl in meinem Studium als auch in meiner Arbeit. Das macht sehr viel Spaß, auch wenn es alles online ist. Neulich habe ich mir auch Malen nach Zahlen für Erwachsene gekauft. Wer weiß, vielleicht werde ich noch nach der Pandemie-Zeit zu einer Künstlerin? 

Was machst du um dich bei guter Laune zu halten?
Essen, Netflix, Skype-Sessions mit Familie und Freunden und natürlich nochmal Essen! Egal ob selbst gekocht oder selbst bestellt – wenn ich auf irgendetwas Lust habe, esse ich es auch. Was ich auch in letzter Zeit immer öfters mache, ist Tanzen (heimlich vor meinem Radio in der Küche). 

Wofür würdest du dir ein Kompliment geben (in Bezug auf das letzte Jahr)?
Dass ich mich weiterhin getraut habe, neue Sachen auszuprobieren und durchzusetzen. Es gibt jeden Tag Herausforderungen, egal in welchem Lebensbereich. Das Wichtige ist dran zu bleiben und alles Schritt für Schritt umzusetzen. Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels.

Was kann der Club in dieser Zeit für dich tun? 
Bitte einfach so unverändert da bleiben! Ich wünsche mir nichts mehr als das, dass wir möglichst schnell alle in die ClubIn-Räume zurückkommen können. Die besseren Zeiten kommen noch und dann werden wir unendlich viel Zeit brauchen, um uns gegenseitig alle Geschichten aus dieser verrückten Zeit erzählen zu können. Das kann ich schon kaum erwarten!

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