Gestalte dein eigenes Collage Visionboard!

Unsere Träume und Ziele können uns zeigen, was  ein erfülltes Leben für uns bedeutet. Ein praktisches Werkzeug hierfür ist das Collage Visionboard, das uns hilft, Ziele und Träume sichtbar zu machen. Collagen sind Kunstwerke, bei denen verschiedene Materialien (Zeitungsausschnitte, Fotos, Stoffe) kombiniert werden, um neue Bilder zu erschaffen. Visionboards nutzen diese Technik, um Ziele und Träume visuell darzustellen. Sie dienen als Erinnerung und Inspiration, um die eigenen Ziele klarer zu definieren und sie aktiv zu verfolgen. Durch die Gestaltung eines Visionboards können wir herausfinden, welche Träume uns ansprechen und welche Ästhetik und Farben uns gefallen. Das Ziel dabei ist es, unsere Wünsche und Ziele dieses Jahr zu visualisieren und ihnen eine klare Richtung zu geben.

Das brauchst du:

  • Eine Schere
  • Einen Klebestift/Kleber
  • Kleine und große Fotos, Bilder z.B. aus Zeitschriften, Instagram, Pinterest, Handyfotos etc.
  • Einen A3 festes Tonpapier (damit es mit dem Kleber nicht wellt)

So geht´s

1. Selbstreflexion:

Was für realistische Ziele hast du für dieses Jahr? 

Die Bereiche, in denen duZiele haben könntest, wie z.B.:

  • Freizeit: Kreativprojekte, Sportart, Reisen, Ausflüge etc.
  • Beruf: Studium/Ausbildung, Prüfung, Minijob etc.
  • mentale und körperliche Gesundheit: Meditation, Therapie, Ernährung, Bewegung
  • Beziehungen: zu Familie, Freund*innen, Partner*in

Wie kannst du diese Ziele möglichst realistisch und konkret beschreiben?

  • z.B. Freizeit: “Ich möchte dieses Jahr meinen eigenen Tisch bauen”
    Beruf: “Ich möchte dieses Jahr meine Programmierfähigkeiten mit Linux verbessern” mentale Gesundheit: “Ich möchte dieses Jahr in Therapie gehen” körperliche Gesundheit: “Ich möchte dieses Jahr Joggen als neue Sportart lernen” 
    Beziehungen: “Ich möchte dieses Jahr einmal im Monat mit Freund*innen einen Spieleabend veranstalten.”
  • Versuche dich auf max. 3 Ziele zu konzentrieren, damit du dich nicht überforderst und du die Ziele auch tatsächlich erreichen kannst.

2. Auswählen:

Du kannst das Visionboard so gestalten, wie du möchtest. Hier sind aber ein paar Tipps:

  • Suche dir 3-5 Grundfarben aus, die dir gut gefallen und möglichst in jedem Foto zu finden sind, damit das Visionboard nicht zu unruhig aussieht. Du kannst für einen eleganten, urbanen Look z.B. z.B. Dunkelrot, Schwarz, Grau und Weiß nehmen; für einen naturnahen Look Dunkelbraun, Grüntöne und helles Gelb/Blau.
  • Finde einige große Fotos als Hintergrund, Sie sollten eher ruhige und große Motive sein, auch um die Grundstimmungsfarben für die Collage zu setzen.
  • Suche nun aus Zeitschriften, Pinterest o.ä., viele kleinere Bilder und Texte/Wörter zu deinen Zielen aus, die dich ansprechen. Das können Fotos sein, die dich glücklich machen oder inspirieren, wenn du sie ansiehst oder weil du sie optisch schön findest.
  • Achte beim Ausschneiden der Bilder auf die Rückseite, oft sind auch dort schöne Motive.

3. Positionieren und Kleben:

  • Wenn du alle Bilder ausgesucht hast, kannst du beginnen sie auf deinem Blatt zu positionieren, passende Orte für sie auszusuchen. Du kannst entscheiden, welches Ziel du in der Mitte oder ganz oben sehen möchtest, ob du Kategorien machst, z.B. Gesundheitsziele, Freizeitziele oder wie du Zitate oder Texte positionierst.
  • Das Aussuchen der Position und Aussortieren, welche Fotos vielleicht doch nicht gut passen, kann etwas dauern. Es ist gut, sich dafür Zeit zu nehmen und verschiedene Versionen von Platzierungen ausprobieren. Hierfür kannst du auch Fotos der verschiedenen Visionboard-Versionen machen, um sie miteinander vergleichen zu können.
  • Zuletzt kannst du die Fotos aufkleben und dein Visionboard mit Gewichten an den Enden des Bildes versehen, damit sich das Blatt nicht beim Trocknen einrollt.

Mein Visionboard ist fertig, und jetzt?

  • Aufhängen: Hänge dein Visionboard an einem Ort auf, den du täglich siehst, z.B. bei deinem Schreibtisch, als Handyhintergrundbild oder neben deinem Bett. 
  • Kleine Aufgaben setzen: Überlege dir, wie du vor allem  die größeren Ziele in sehr kleine und im Alltag gut machbare Aufgaben und Gewohnheiten umwandeln kannst. Wenn du z.B. ein Foto von einem fernen Land hast, überlege dir möglichst genau, was du noch benötigst, um zu diesem Ziel zu kommen. Du könntest Informationen über das Land sammeln, Urlaubstage beantragen oder Geld sparen. Du könntest auch die sogenannte SMARTE-Ziele Methode ausprobieren. Hier erfährst du, was sich hinter der SMART-Methode verbirgt:  Die SMART-Methode: Ziele systematisch planen und erreichen (euroakademie.de)
  • Veränderungen annehmen: Es soll Spaß machen, es anzusehen und es soll dich motivieren.  Wenn du das Gefühl hast, dass es sich nicht mehr richtig anfühlt, es jeden Tag anzusehen, z.B. weil deine Ziele und Wünsche sich verändert haben, dann ist es vielleicht  besser, es abzuhängen oder ein neues zu gestalten.

Viel Spaß mit deinem Visionboard!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert