Wie kann ich Anderen in der Corona-Zeit helfen?

Von Aga Biernacka
Viele von uns haben bereits einige Wochen Zuhause hinter sich. Netflix schauen, vielleicht Sport machen… aber irgendwann sind auch unsere Lieblingsaktivitäten langweilig. Aber hier die gute Nachricht: ihr könnt eure Zeit durchaus sinnvoll investieren. Denn es gibt sehr viele Menschen, für die das normale Leben momentan noch weniger möglich ist als für die meisten von uns. Einkaufen gehen, Medikamente bei der Apotheke besorgen. Alle dies kann für diese Risikogruppen gefährlicher sein als gedacht sein. Einige von euch fragen sich vielleicht, ob und wie sie den Anderen helfen könnten. Wir haben für euch ein paar soziale Initiativen zusammengefasst, die Freiwillige suchen. Natürlich bleibt die eigene Gesundheit aber immer oberste Priorität, vor allem in der momentanen Situation. 

Die Münchner Tafel macht weiter! Mithilfe dieses Projektes werden viele bedürftige Münchner*innen mit den geretteten Lebensmitteln (die sonst einfach weggeschmissen worden wären) versorgt. Von Armut betroffene Personen, physisch und psychisch kranke Menschen oder auch Alleinerziehende mit Kindern gehören zu den Gästen der Münchner Tafel. Diese Personen gehören oft zur Risikogruppe und können sich keine Hamsterkäufe leisten. Ihr könnt entweder bei der Ausgabe von den Lebensmitteln helfen oder einfach die Lebensmittel spenden. Mehr Informationen findet ihr hier: https://muenchner-tafel.de/die-muenchner-tafel-macht-weiter/

Habt ihr vielleicht schon von Freiwilligen Zentren der Caritas gehört? Wenn die Antwort nein lautet, ist es jetzt der richtige Zeitpunkt, sie mal kennenzulernen. Auch hier wird eine Vielzahl an Hilfsangeboten ins Leben gerufen. Könnt ihr eine Maske nähen oder wollt ihr den Personen in eurer nahen Umgebung bei der Lebensmittelversorgung oder anderen kleinen Aufgaben helfen? Dann könnt ihr euch gerne hier hierzu informieren und beraten lassen: https://www.freiwilligenzentren-muenchen.de/veranstaltungen/corona-notfallhilfe

Es gibt wirklich genug Initiativen in München und in der Umgebung, bei denen ihr euch freiwillig engagieren könnt. Selbstverständlich solltet ihr dabei weiterhin auch an die eigene Gesundheit denken. Wenn man selbst nicht gesund ist, kann man auch den Anderen nicht  behilflich sein. Aber wer diesen Grundsatz beachtet, kann heute Held*in sein, indem er/sie einfach neben den eigenen Einkäufen noch zusätzlich ein paar andere Sachen für den/die Nachbar*in besorgt. Dafür reicht auch ein einfacher Aushang im Flur, auf dem ihr eure Hilfe anbietet. 

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