UNSER CLUBIN-TEAM: ULRIKE

Heute stellen wir euch die Leitung des ClubIns, Ulrike, vor. Ulrike ist Sozialpädagogin und arbeitet seit vielen Jahren im ClubIn. Sie hat uns in diesem Interview mehr von sich erzählt:

Welche drei  Worte fallen dir spontan zum ClubIn ein? 

Ulrike: Mir fallen Begegnung, Beratung und Bildung ein.

Kannst du uns erklären, welche Bedeutung sie jeweils für dich in Zusammenhang mit ClubIn haben?

Ulrike: Gern. Ich fange erstmal mit Begegnung an.

Begegnung: Das ist das Herz des Clubs. Leute treffen sich, können Kontakte knüpfen, können einen entspannten Abend hier haben und Freund*innen finden. Begegnung ist der Türöffner zu allem andern, was im Club läuft. 

Bildung: Wir haben Bildungsangebote. Wir machen ganz viel bei uns, z.B. Angebote, bei denen es darum geht, die deutsche Sprache zu üben und sich auszutauschen. Wir haben auch Kunstangebote im Programm, oder Filmgespräche, interkulturelle Abende, an denen man mehr über sich und andere erfährt.

Das klingt total spannend, kannst du uns zur Beratung noch mehr erzählen?

Ja, Beratung ist ein Schwerpunkt für Leute, die aus dem Ausland kommen und neu in München sind. Es geht darum, zu schauen, was für sie hier möglich ist. Das ist insbesondere eine Bildungsberatung dazu, wie man/frau hier in Deutschland auch als Nicht-EU Bürger*in eine Ausbildung machen oder studieren kann. 

Das klingt nach einer wichtigen Tätigkeit. Was bedeutet ClubIn für dich persönlich?

Ulrike: Privat gesehen ist ClubIn eigentlich auch ein Teil meines Lebens. Als ich jung war, bin ich selbst auch viel gereist. Ich habe auch zwei Jahre im Ausland verbracht. Nun habe im Endeffekt eine Arbeit, wo ich junge Leute, die im Ausland sind oder auch hier bleiben, begleite und ihnen ermögliche, dass sie hier gut ankommen und weiterkommen. Das ist eine schöne und erfüllende Arbeit.   

Schön, dass du eine Tätigkeit gefunden hast, die dir solche Freude bereitet. Inwiefern hat ClubIn dein persönliches Leben, deinen Alltag, denn auch außerhalb des Arbeitsplatzes verändert? 

Ulrike: ClubIn ist eigentlich nach allen den Jahren, die ich hier arbeite, immer noch für mich, eine Möglichkeit, Menschen kennenzulernen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund, deren Geschichte zu erfahren und dazuzulernen, indem ich mich selbst immer wieder hinterfrage und nicht einfach sage: “So ist es.” Es ist wichtig hinzuschauen, wer steht vor mir, wer ist das, was bringt der- oder diejenige mit. Somit bleibe ich in Bewegung. Ich werde immer wieder dazu angehalten, meine eigenen Stereotype und Schubladen zu hinterfragen.  

Wie wir wissen, bist du schon sehr lange Teil von ClubIn und hast sehr viele gute, aber auch – wie zuletzt in der Pandemie – herausfordernde Zeiten erlebt. Deshalb möchten wir gern wissen, was du dir für ClubIn in der Zukunft wünscht?

Ulrike: Ich wünsche, dass der ClubIn für die Menschen, die hierherkommen, immer ein Ort des Wohlfühlens und Willkommenseins bleibt. Ein Ort, wo man vom Alltag abschalten und entspannen kann. Darüber hinaus wünsche ich, dass sich der ClubIn noch stärker nach Außen öffnet und vernetzt und die jungen Neumünchner*innen mehr Kontakte zu jungen Leute knüpfen können, die hier aufgewachsen sind. 

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Ulrike! 

Ulrike: Sehr gern!

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